Geldanlagen – Lieber auf Nummer sicher

von FinanzSafe am 22/11/11 um 2:25 pm

Geldanlagen werden in diesem Artikel thematisiertSchön, wenn man Geld hat, das man anlegen kann. Umso wichtiger ist es, sich über die verschiedenen Möglichkeiten der Geldanlagen zu informieren. Ob es zum Vermögensaufbau geschehen soll oder der Altersvorsorge dient, ob es langfristig oder eher kurzfristig geplant ist, all dies sind Kriterien, die für die Wahl der richtigen Geldanlage relevant sind. Das Ziel jeder Kapitalanlage sollte es natürlich sein, das eingesetzte Geld zu vermehren. Eine optimale Geldanlage zeichnet sich also idealerweise durch eine hohe Rendite aus, durch hundertprozentige Sicherheit und das Fehlen jedes Anlagerisikos. Derartige Geldanlagen gibt es in dieser Form allerdings leider nicht. Dennoch sollte es das Ziel eines jeden Anlegers sein, die größtmögliche Annäherung an all diese Kriterien zu erreichen.

Die richtige Wahl treffen

Die Bedürfnisse und die Risikobereitschaft der Menschen unterscheiden sich von Individuum zu Individuum, deshalb lassen sich auch verschiedene Anlegertypen ausmachen. So sollten Anleger zuerst einmal wissen, was für sie und ihr Anliegen am wichtigsten ist. Kriterien wie die Verfügbarkeit, die Rendite oder die Sicherheit des angelegten Kapitals sollten berücksichtigt werden. So kann man im ersten Schritt herausfinden, ob das Geld lieber kurz-, mittel- oder langfristig angelegt werden soll. Wichtig zu wissen ist dabei, dass Geldanlagen, die eine vergleichsweise hohe Rendite versprechen, meist mit einem recht hohen Risiko verbunden sind. Hier wird es häufig zum Glücksspiel, die gesetzten Anlageziele auch tatsächlich zu erreichen. Im Gegenzug dazu bieten Geldanlagen, die eine hohe Sicherheit mit sich bringen, eher weniger hohe Erträge. Hier ist beispielsweise das gute, alte Sparbuch zu nennen, das inzwischen nur noch minimale Zinsen bringt. Wenn es sich bei der Geldanlage um Einlagen handelt, die bei der Bank selbst getätigt werden, so sind sie durch eine gesetzliche Einlagensicherung sowie freiwillige Einlagensicherungsfonds geschützt, zu denen das Girokonto, Tagesgeldkonten oder auch Festgeldkonten gehören. Es gibt auch den Fall, dass die Bank nur als Verwalter auftritt, wie es bei Wertpapieren oder Investmentfonds vorliegt. Dann fallen diese Geldanlagen nicht unter die Einlagensicherung. Hier ist es wichtig, auf die Sicherheitskriterien zu achten.

Vielfalt für jedes Bedürfnis

Ob Tagesgeld oder Festgeld, ob Aktien oder Zertifikate. Es gibt eine riesige Produktpalette, die sich in sichere und risikoreiche Geldanlagen unterteilen lassen. Trotz geringerer Erträge empfehlen sich risikoreiche Anlagen eher für erfahrene Anleger. Von langfristigen Geldanlagen spricht man, wenn es sich um einen Zeitraum von über fünf Jahren handelt, während dessen das Geld festgelegt werden soll. Es empfiehlt sich, die Kompetenz eines Bankberaters oder eines freien Finanzberaters hinzuzuziehen. Dieser nimmt eine Analyse der individuellen Ziele vor, zu der auch die Frage nach dem Anlagehorizont gehört sowie die Frage nach der Verfügbarkeit des Geldes. Auch die persönliche Risikomentalität nimmt einen wichtigen Stellenwert ein. Meist ist ein Kompromiss notwendig, da eine hohe Rendite gepaart mit größtmöglicher Sicherheit nur schwer realisierbar ist. Generell kann man bei Geldanlagen sagen, dass die Rendite proportional höher wird, wenn auch das Risiko steigt, das eingegangen wird. Geldanlagen sollten also individuell konzipiert und gut durchdacht werden. Dazu empfiehlt sich ein Vergleich der verschiedenen Möglichkeiten. Hier bietet das Internet verschiedene Informationsquellen, die für Anleger einen guten Überblick bereit halten. Viele Angebote für Geldanlagen sind hier zu vergleichsweise günstigen Konditionen zu bekommen.

Image: Alterfalter – Fotolia.com

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