Kredite – Damit Wünsche in Erfüllung gehen
von FinanzSafe am 13/03/11 um 1:24 pm
Meist ist es nicht so schwer, einen Kredit bewilligt zu bekommen. Die Kredite sind in der Regel nicht an einen Zweck gebunden, sondern können verwendet werden für das, was der Kunde dafür vorgesehen hat. So kann man sich auch lang ersehnte Wünsche erfüllen, deren Realisierung zuvor immer an akuter Finanzknappheit gescheitert ist. Bei einem Kredit handelt es sich um Geld, das man sich leiht und das man dann in zuvor abgesprochenen Raten und zu einem bestimmten Zinssatz zurückzahlt.
Glaubwürdigkeit ist Kreditwürdigkeit
In der Tat hat ein Kredit sehr viel mit Glauben zu tun. Denn das Wort stammt aus dem Französischen und bedeutet Glaube. Der Kreditgeber glaubt also dem Kreditnehmer, dass dieser fähig und willens ist, das geliehene Geld zurück zu zahlen. Im technischen Sinne ist ein Kredit also die Überlassung von Geld auf Zeit. Dazu gehören neben Darlehensverträgen auch Abzahlungskäufe, Stundungen oder auch Wechsel. Der Nennbetrag der kreditierten Summe oder im Falle von Warenkrediten eben der Wert der Ware, wird in der Zukunft vom Kreditnehmer zurückgezahlt werden, dafür verbürgt sich dieser. In der Zwischenzeit darf er mit dem Geld nach Belieben verfahren. Die meisten Kredite sind nicht umsonst, sondern sie müssen mit einem bestimmten Mehrbetrag zurückgezahlt werden, den so genannten Zinsen.
Viele Kredite werden von privaten Geldgebern vergeben, doch in der Regel sind es die Banken, die einen Kredit gewähren. Der Kreditnehmer bekommt gegen Zinsen Geld, das die Bank ihm überlässt und im Sinne der doppelten Buchführung stehen sich nun Kredit und Forderung in gleicher Höhe gegenüber. Kredite sind für die Volkswirtschaft wichtig, weil sie zur Erhöhung der Geldmenge beiträgt. Je mehr Kredite getilgt werden, desto mehr schrumpft die Geldmenge. Dies würde zu einem Liquiditätsmangel in der Wirtschaft führen, somit ist es nicht wünschenswert, dass alle Kredite getilgt werden. Auf rechtlicher Ebene sind Kredite Gebrauchsüberlassungen von Geld oder auch Sachen, mit denen keinerlei Verpflichtung verbunden ist, darüber Rechenschaft abzuliefern oder einen bestimmten Zweck zu verfolgen.
Privat- und Bankkredite
Man unterscheidet zwischen Privat- und Bankkrediten. Der Privatkredit ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Privatperson einer anderen oder auch einer Firma Geld zur Verfügung stellt. Damit ist keine Geldschöpfung verbunden, weshalb als eine Art Entschädigung für den Verzicht auf Liquidität die Zahlung von Zinsen verlangt werden kann. Dies ist im Falle eines Bankkredits nicht der Fall, denn hier wird durch die Kreditvergabe immer auch zusätzliches Geld geschöpft. Trotzdem fordern Banken meist ebenfalls die Zahlung von Kreditzinsen. Diese werden umso höher, je mehr das Ausfallrisiko des jeweiligen Kreditnehmers steigt. Zu den häufigsten Formen des Kredits zählt das Darlehen. Das ist eine Gebrauchsüberlassung von Geld oder Wahren, die vertraglich gebunden ist. Um einen Kredit abzusichern, fordern viele Kreditgeber Sicherheiten. So wollen sie gewährleisten, dass der Kreditnehmer nachhaltig fähig ist, den Kredit zurückzuzahlen. Hier unterscheidet man weiche Sicherheiten, zu denen beispielsweise die Bürgschaft zählt und harte Sicherheiten, die neben Barabdeckung auch Grundpfandrechte und anderes umfassen. In früheren Zeiten galt das so genannte Zinsverbot, so dass es nur den Juden erlaubt war, Kredite in Form von Geld zu geben. Ab dem 17. Jahrhundert, nach dem Fall des Zinsverbots, entwickelte sich das Bank- und Kreditwesen immer weiter, das sich auch heute im Zuge der Globalisierung den Gegebenheiten des internationalen Marktes anpasst.
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